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Presseerklärung


Anspruch auf Inklusion!
Eltern sollten sich nicht verunsichern lassen!

Kinder mit Behinderung haben einen Anspruch auf Inklusion in der allgemeinen Schule!

Darauf weist die Arbeitsgemeinschaft Inklusion »Gemeinsam leben – gemeinsam lernen« Heidenheim e.V. aus aktuellem Anlass noch einmal hin.

»Eltern sollten sich nicht verunsichern lassen«, sagt die Vorstandsvorsitzende Dr. Alexandra Palzer, »der Anspruch ergibt sich sowohl aus dem Schulgesetz von Baden-Württemberg als auch aus der UN-Behindertenkonvention. Dass Kultusministerin Eisenmann daran jetzt aus haushaltstechnischen Gründen rütteln will, ist sowohl inakzeptabel als auch rechtswidrig.«

Eltern werden – und sollten – auch weiterhin für ihre Kinder das Wahlrecht ausüben. Dann richtet das Staatliche Schulamt inklusive Klassen ein und stattet sie mit Lehrern aus, so gut es eben geht. Wenn es einen »Mangel« gibt, dann muss er gleichmäßig auf Sonderschulen und Inklusion aufgeteilt werden.

Es ist ja ein hausgemachter »Mangel«:
Zum einen hat die neue Landesregierung gezeigt, dass sie andere Prioritäten setzt, dass ihr z.B. mehr Polizisten wichtiger sind als mehr Lehrer. Und zum anderen versucht sie krampfhaft, das Sondersystem aufrechtzuerhalten und kommt schon jetzt an die Grenzen.

Alexandra Palzer: »Wir finden es skandalös, dass Frau Eisenmann die für sie unbefriedigenden Ergebnisse der Haushaltsberatungen jetzt gleich schamlos dazu ausnutzt, die bei der CDU ungeliebten Pflichten zur Inklusion und zum Ausbau der Ganztagsschulen in Frage zu stellen. Damit fällt sie auch den Grünen und der Landesregierung insgesamt in den Rücken. Kann Ministerpräsident Kretschmann sich so eine Kultusministerin leisten?«

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