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Vortrag »Lernen verstehen und unterstützen« am 25. April 2018


Über 70 Besucher besuchten am Mittwoch, den 25. Mai, die Kooperationsveranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Inklusion und des Ortsverbands der GEW Heidenheim zum Thema »Lernen verstehen und unterstützen« in der Mensa der Friedrich-Voith-Schule.

Frau Deffner vom Transferzentrum für Neurowissenschaft und Lernen Ulm begann mit dem Aufbau und der Tätigkeitsweise des Gehirns, leitete dann schnell zum Thema »Lernen aus neurobiologischer Sicht« über und erklärte anhand von verschiedenen Mitmach-Übungen und Beispielen die unterschiedlichen Abläufe beim Lernen im Gehirn.

Sie hob hervor, dass das Gehirn immer lernt, dass Übungen und Erfahrungen es verändern und unterstützt werden durch Wiederholungen, Herausforderungen und Freude am Lernen.

Deffner ging auf die Selbststeuerung und die Bedeutung der Selbstregulation ein. Diese ist im Kleinkindalter noch schlecht ausgebildet und entwickelt sich bis zum Alter von etwa 20 Jahren. Sie sprach verschiedene Punkte an, welche die soziale Kompetenzen positiv und negativ beeinflussen können.

Die Steuerung von Aufmerksamkeit, Denken, Verhalten und Gefühlen steht im engen Zusammenhang mit der sozial-emotionalen Entwicklung und beeinflussen die Selbstregulation und das Lernverhalten.

Positiv auf das Lernverhalten wirken sich strukturiertes Arbeiten, Glücklich-sein, Freude, Spaß, gute Fitness, soziale Teilhabe, Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit aus. »Kleine Helferlein« wie Ohrenschützer, Bildtafeln und Rückzugsmöglichkeiten können übrigens zu einem positiven Lernerfolg beitragen.

Als eher negativ sind Stress, Trauer, depressive Stimmung, Einsamkeit, Schlafmangel und eine schlechte gesundheitliche Verfassung zu sehen.

Mit verschiedenen Beispielen und Hinweisen endete für die begeisterten Besucher nach 2½ Stunden ein interessanter Vortrag, der keine Langeweile aufkommen ließ.

Deffner Bild 1

Deffner Bild 2




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